Lawrow wirft dem Westen "Megafon-Diplomatie" vor

Österreichischer Oberst soll über Jahre für Russland spioniert haben | NZZ

Die Wiener Regierung hat über einen mutmasslichen Spionagefall informiert, der das enge Verhältnis zu Moskau auf eine schwere Probe stellen könnte. Ein pensionierter Oberst soll über Jahre Informationen nach Russland weitergeleitet haben.

Rund 20 Jahre lang soll ein Oberst mit einem russischen Nachrichtendienst zusammengearbeitet haben.

Österreichs Regierung beschuldigt einen pensionierten Oberst des Bundesheeres öffentlich, jahrelang für Russland spioniert zu haben.

Österreich beschuldigt in Spionagefall Moskau

Im August war Russlands Präsident Putin noch Hochzeitsgast der österreichischen Außenministerin. Jetzt will Karin Kneissl nicht mehr nach Moskau reisen - wegen eines mutmaßlichen Agenten.

Russischer Spion im Heer: Liste Pilz und Grüne machen FPÖ verantwortlich

Ein früherer Bundesheerangestellter (70) soll 300.000 Euro für Spionagetätigkeiten kassiert haben. Die beiden Oppositionsparteien sehen die FPÖ dank ihrer guten Kontakte zu Russland als "Sicherheitsrisiko".

Ein ranghoher Soldat der österreichischen Armee spioniert offenbar über Jahrzehnte für Russland. Als die Regierung in Wien den Fall öffentlich macht, reagieren die angeblichen Auftraggeber in Moskau irritiert - und bestellen Österreichs Botschafter ein.

Wie ein Salzburger Offizier jahrelang für Moskau spionierte

Der Österreicher soll für die Spionagetätigkeiten für einen russischen Nachrichtendienst laut "Presse"-Informationen 300.000 Euro kassiert haben. Für Kanzler Kurz ein "inakzeptables" Vorgehen. Außenministerin Kneissl sagt ihren Russland-Besuch ab.

Ein österreichischer Offizier versorgte Russland mit Informationen.

Ein österreichischer Offizier versorgte Russland mit Informationen. Die Staatsanwaltschaft ermittle, gaben Kanzler Sebastian Kurz und Verteidigungsminister Mario Kunasek am Freitag in einer Pressekonferenz bekannt. Die geplante Reise von Außenministerin Kneissl am 2. und 3. Dezember nach Moskau wurde zunächst abgesagt.

WIEN. Ein inzwischen pensionierter Bundesheer-Oberst soll seit den 1990er Jahren und bis heuer mit einem russischen Nachrichtendienst zusammengearbeitet haben.