Österreichischer Oberst soll über Jahre für Russland spioniert haben | NZZ

Die Wiener Regierung hat über einen mutmasslichen Spionagefall informiert, der das enge Verhältnis zu Moskau auf eine schwere Probe stellen könnte. Ein pensionierter Oberst soll über Jahre Informationen nach Russland weitergeleitet haben.

„Spionage ist inakzeptabel“: Ein ehemaliger Oberst des österreichischen Bundesheeres soll 20 Jahre lang für Russland spioniert haben. Zwischen Moskau und Wien herrscht große Verstimmung.

Österreichs Regierung beschuldigt einen pensionierten Oberst des Bundesheeres öffentlich, jahrelang für Russland spioniert zu haben.

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Wien – Österreichs Regierung hat einen Oberst a.D. des Bundesheers beschuldigt, jahrzehntelang für Russland spioniert zu haben. Der Mann werde verdächtigt, bereits in den Neunzigerjahren die Zusammenarbeit mit russischen Geheimdiensten aufgenommen zu haben.

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Ein österreichischer Offizier versorgte Russland mit Informationen.

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